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| Presse Center > Aktuelle Meldungen 02.05.2006 |
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Haushaltstipps rund ums Mehl
Backen mit dunklen Mehlen
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Dunklere Mehle und Vollkornerzeugnisse benötigen bei der Teigbereitung mehr Flüssigkeit, sei es Wasser, Milch oder eine Mischung aus beidem. In der Detmolder Versuchsbäckerei der Bundesforschungsanstalt für Ernährung und Lebensmittel haben Fachleute dafür Faustzahlen ermittelt. Wenn Sie also Ihr gewohntes Backrezept statt mit dem "normalen" Haushaltsmehl der Weizentype 405 einmal mit anderen Mahlerzeugnissen probieren wollen, erhöhen sich die Flüssigkeitsmengen etwa um folgende Prozentsätze:
Bei Weizenmehl der Type 1050 geben Sie 15 % mehr Flüssigkeit hinzu als gewohnt. Wenn Sie die Type 1050 und Weizenvollkornmehl je zur Hälfte verwenden: 15-20 % mehr Flüssigkeit einkneten.
Noch mehr Flüssigkeit, nämlich 25 %, sind bei Weizenvollkornmehl als "Solo-Zutat" nötig. Dies sind - wie gesagt - Faustzahlen. Bedenken Sie, dass Mehl ein Naturprodukt ist. Da kann schon einmal etwas mehr oder weniger Flüssigkeit nötig sein, damit der Teig die gewünschte Konsistenz bekommt.
Tipp: Messen Sie die zusätzliche Flüssigkeitsmenge entsprechend der Richtwerte ab und geben Sie diese schrittweise, etwa so viel wie ein Schluck ausmacht, beim Knetvorgang zusätzlich in den Teig - bis dieser "richtig" ist. Ist er aber mal zu fest, so "verträgt" er noch mehr Schüttflüssigkeit; ist er mal zu weich, ist etwas weniger davon angebracht - oder dann teelöffelweise wieder Mehl zugeben, bis das Zuviel an Flüssigkeit gebunden ist.
Mehl - richtig aufbewahrt
Haushaltsmehl lässt sich gut aufbewahren, ist aber trotzdem ein sensibles Lebensmittel. Mühlenexperten geben für den Mehlvorrat drei Tipps:
Mehl darf nicht schwankender Luftfeuchtigkeit ausgesetzt werden: Also in der Küche Vorsicht mit Kochdämpfen, lagern Sie Ihr Mehl beispielsweise nicht in einem Oberschrank nahe des Herds. Schützen Sie Ihren Mehlvorrat vor direkter Sonneneinstrahlung, das schadet den Vitaminen und lässt das Mehl schneller altern. Im Schrank oder in einer gut schließenden Dose ist es besser aufgehoben als auf der Arbeitplatte unterm Fenster.
Mehl nimmt leicht Fremdgerüche an: Deshalb nie in der Nähe von geruchsintensiven Lebensmitteln aufbewahren, wie z.B. Kaffee oder Gewürzen - es sei denn, diese sind aromasicher verschlossen. Vorsicht auch mit Mehl in der Nähe von Waschmitteln oder dem Pulver- bzw. Tabs-Vorrat für den Geschirrspüler!
Quelle: GMF, Vereinigung Getreide-, Markt- und Ernährungsforschung GmbH, November 2005
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